Kloster Triefenstein

Seminar in der Bibliothek

Seminar in der Bibliothek

Seminare

Unsere Seminare geben Impulse für Glauben und Alltag und laden ein zu persönlicher Begegnung – im geschützten Rahmen des Klosters, im Austausch in der Gemeinschaft und im bewussten Beieinander-Sein.

Manchmal braucht es einen Ort, an dem der Alltag leiser wird und inspirierende Gedanken Raum bekommen. Unsere Seminare im Kloster Triefenstein schaffen genau diesen Rahmen. Abseits von Termindruck und Erwartungen laden sie dazu ein, innezuhalten, zuzuhören und sich neu auszurichten.

Im Wechsel von Stille, gemeinsamen Zeiten und inhaltlichen Impulsen entstehen Gespräche, die Tiefe haben, und Gedanken, die weiterführen. Biblische Texte, geistliche Praxis und lebensnahe Themen greifen dabei ineinander – ohne Enge, ohne fertige Antworten, aber mit Offenheit und Respekt für den eigenen Weg.

Das Kloster mit seinen Räumen, Wegen und der Gemeinschaft vor Ort trägt diese Prozesse mit. Wer hier ein Seminar besucht, nimmt sich bewusst Zeit: für sich selbst, für andere und für das, was im Alltag oft keinen Platz findet. Viele erleben diese Tage als Unterbrechung, die nachklingt – und als Ermutigung für den nächsten Schritt.

Wählen Sie gern ein Seminar, dessen Thema Sie anspricht. Alle Themen und Termine finden Sie in unserem Kalender.

Die nächsten Seminare

  • Stürmische Zeiten – Stille Zeiten

    Mi 22. – So 26. Juli 2026

    Kreatives Seminar II

    Wo finden wir in Lebensstürmen Halt? Wie können wir Leere aushalten? Wie können wir zu einer Stille finden, die stark macht? Wie können wir in alledem reifen? Das wollen wir erleben und fühlen und ausprobieren und dabei entdecken, was Gott in Sturm und Stille für uns bereithält. Auf kreative Weise setzen wir uns mit dem Thema auseinander und tauschen uns darüber aus.

    Ingrid Zehendner (Kunsttherapeutin), Inge Lehrbach-Bähr (Diakonin)


  • Kunst im Kloster

    Mo 10. – So 16. August 2026

    Was passiert, wenn ein spiritueller Ort seine Tore öffnet für Kunst, Kreativität und Ausdruckskraft?

    Teilnehmende belegen während der Woche einen künstlerischen Kurs, wie zu Beispiel Kalligraphie, Malerei oder experimentelle Drucktechniken. In einer kleinen Gruppe werden die bisherigen Erfahrungen mit der gewählten Technik vertieft und erweitert. Gerahmt wird das Programm mit Angeboten, um Spiritualität kennenzulernen, zu entfalten und mit Kunst in Begegnung zu bringen. Erfahrene Kunstschaffende und kreative Laien sind gleichermaßen willkommen.

    Das Angebot ist eine Kooperation von den Christusträgern und Central Arts. Ansprechparterinnen sind Doro Bäcker & Anna Gerlach von der Christusträger Weggemeinschaft.

    Dorothea Bäcker von der Christusträger Weggemeinschaft und einigen Künstlerinnen und Künstlern: Linda Schwarz, Anton Baumeister, Dorothee Andrae, Max Richter, Hanna Löffler, Ute Plank, Rolf Lock, Michaela List


  • Mit Zuversicht ins Alter

    Di 8. – Sa 12. September 2026

    Reflexion, Vorsorge, Lebensfreude.

    Was bedeutet es, älter zu werden? Wie können wir mit den Veränderungen aktiv umgehen? Wir beleuchten die spirituellen, körperlichen und wirtschaftlichen Aspekte des Älterwerdens und wollen zu einem zuversichtlichen Umgang mit dieser Lebensphase ermutigen.Es besteht die Möglichkeit eine persönliche Patientenverfügung zu erstellen. Idealerweise nehmen Sie gemeinsam mit einer Vertrauensperson teil. Das Seminar bietet bewusst gestaltete Freiräume für persönliche Reflexion und Gespräche.

    Dr. Oliver Dodt, Br. Christian Hauter, Sr. Sibylle Heiß und Sr. Regina Neidhart (Leitung des Altenpflegeheims Morija)


  • Tanztage im Kloster

    Do 10. – So 13. September 2026

    Zeitgenössischer Tanz trifft auf jahrhundertealte Klostermauern.

    Bei einer Erkundungstour durch Klosterräume und Außenanlagen verbinden wir die über 900 Jahre alte bewegte Geschichte mit kreativem Ausdruck. Wie wirken die Räume auf mich und mein Leben? Mit zeitgenössischem Tanz erleben wir, wie Glauben und Körper sich verbinden, finden unseren eigenen Ausdruck und entwickeln kurze Choreografien. Unsere persönlichen Geschichten lassen die alten Mauern lebendig werden.

    Tanzerfahrene sowie Anfänger und Anfängerinnen sind gleichermaßen willkommen.

    Tanzpädagogin und Schauspielerin Miriam Spiel


  • Freundschaft – schön, schmerzhaft, lebenswichtig

    Fr 25. – So 27. September 2026

    Was macht eine Freundschaft wirklich tief und tragfähig?

    Gemeinsam mit der Autorin Franziska Klein entdecken wir, wie Freundschaft gelingen kann – ehrlich, verbindlich und mit Herz. Impulse, Gespräche und kreative Elemente laden ein, über eigene Beziehungen neu nachzudenken und echte Verbundenheit zu stärken.

    Autorin und Pastorin Franziska Klein, Miriam Eisen


  • Keine Angst

    Fr 9. – So 11. Oktober 2026

    Ein Wochenende mit Jürgen Werth

    Angst gehört zum Leben. Sie schützt uns. Aber manchmal lähmt sie uns auch. Wir begegnen an diesem Wochenende unseren kleinen und großen Ängsten, erkunden ihre Wurzeln und gehen hoffentlich ein wenig zuversichtlicher zurück in den Alltag an der Hand dessen, der gesagt hat: „In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“

    Autor und Liedermacher Jürgen Werth, Ingrid und Christoph Zehendner


  • Stumme finden ihre Sprache

    Fr 23. – So 25. Oktober 2026

    Praxisworkshop für Betroffene von Machtmissbrauch

    Wie können wir über erlebten und miterlebten Machtmissbrauch reden? Welche Voraussetzungen brauchen wir dafür? Mitglieder von befreit leben sind selbst betroffen und sind auf diesem Weg schon einige Schritte gegangen. Sie stellen ihre Arbeit vor und geben Betroffenen und Interessierten im Wechsel mit thematischen Inputs die Gelegenheit, in Kleingruppen eigene Erfahrungen zu machen im Sprechen und Zuhören.

    Mitarbeitende von befreit leben (www.befreitleben.de) und Br. Christian Hauter


  • Jüdisch-christliches Psalmenwochenende

    Fr 13. – So 15. November 2026

    Vart nisht oyf a nes zog t‘hillim – Jiddisches Sprichwort (auf Deutsch: Warte nicht auf ein Wunder, sing Loblieder).

    In jüdischer Tradition sind T’hillim, die 150 Psalmen, ein unerschöpflicher Quell. Warum berührt uns dieser Schatz antiker Poesie immer wieder neu? Warum bleiben sie so wichtig in jüdischem Gebet, in christlicher Liturgie und in unserem Alltag? Psalmen haben als rezitierte, gesungene oder im Stillen gesagte Bibel-Texte sowohl in der jüdischen wie auch in der christlichen Tradition eine hohe Bedeutung. Wir lernen an diesem Wochenende aus dem vielstimmigen Psalter und erfahren mehr über Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede im Umgang mit Psalmen in jüdischer und christlicher Tradition.

    In Zusammenarbeit mit dem Martinusforum e.V. Aschaffenburg

    Chasan Jalda Rebling (jüdische Kantorin), Dr. Ursula Silber, Br. Christian Hauter


  • Meinen Rhythmus finden

    Do 19. – So 22. November 2026

    Zeit haben für mich selbst und für Gott.

    In einer überschaubaren Gruppe wollen wir darüber sprechen, was uns überfordert und wie wir lernen können, gesund und selbstbewusst damit umzugehen. Und wir wollen einander dazu helfen, einen gesunden Lebensrhythmus zu entdecken und zu leben.

    Anne (Gesundheitstrainerin) und Jürgen Scharpf (Coach und Burnout-Berater), Ingrid und Christoph Zehendner


  • LUV – Tiefer ins Leben

    Di 24. – So 29. November 2026

    Sechs Tage Auszeit im Kloster, in denen du deinem Innersten nachspüren kannst:

    Der LUV-Workshop führt dich mit Achtsamkeitsübungen, Musik, Poesie, kurzen Impulsen und fokussierten Fragen hinein in die Geschichte deines eigenen Lebens. Diese spirituelle Biografiearbeit möchte Raum öffnen, bei dir selbst anzukommen und Gott dort zu entdecken, wo du ihn bisher nicht erwartet hast – egal, ob du schon lange mit Gott unterwegs oder einfach spirituell interessiert bist.

    Dorothea Bäcker und Anna Maria Gerlach von der Christusträger Weggemeinschaft


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